4Star Parelli-Instruktorin Silke Vallentin erklärt, wie man die Parelli-Spiele vom Boden in den Sattel überträgt.
Heute: „Es geht seitwärts“ (Teil 2)

Im letzten HORSEMAN gab es eine theoretische Einführung in die Seitengänge. Es ging auch um Versammlung und Hankenbeugung, die durch die Seitengänge gefördert und verbessert werden, um so wichtige Begriffe wie Stellung und Biegung. Gezeigt wurde, wie dem Pferd ein einfaches Seitwärts im Schenkelweichen erklärt wird.

„…die wichtigsten Seitengänge sind Schulterherein und die Konterlektion Konterschulterherein. Wie erwähnt, hilft das Schulterherein dem Pferd, sich zu versammeln: Es soll in der Vorhand leicht werden, den Widerrist anheben und mehr Last mit der Hinterhand tragen. Das nenne ich: Gesunde Bewegung. Weil das so wichtig ist, betrachte einmal die Grafik. Sie verdeutlicht, was mit Versammlung gemeint ist.

Schultervor – die Vorbereitung auf das Schulterherein
Das Schultervor ist die stark abgeschwächte Form des Schulterherein. Das Pferd ist nur minimal gestellt und auch nur wenig gebogen. Die Vorhand wird nur so weit nach innen geführt, dass das innere Hinterbein zwischen die Vorderbeine fußt (beim Schulterherein tritt das innere Hinterbein in die Spur des äußeren Vorderbeins). Die minimale Abstellung und Biegung aufrecht zu erhalten, kann schwieriger sein als ein Schulterherein.

Ein Beitrag von 4Star Parelli Professional und Karin Schöpke:

About the author

Related

JOIN THE DISCUSSION